Biodiversität

Artenvielfalt schützen

Die Vielfalt der Ökosysteme, der Tier- und Pflanzenarten und die genetische Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten bildet unsere Existenzgrundlage. Sie sichert uns gesunde Lebensmittel, reguliert das Klima und bietet Schutz vor Naturgefahren wie Überschwemmungen. Diese Artenvielfalt ist aber akut bedroht.

Laut der Europäischen Umweltagentur sind über 80 % der Tier- und Pflanzenarten in einem „mangelhaften“ oder „schlechten Zustand“ und etwa jede dritte heimische Art gilt mittlerweile als gefährdet. ÖKOBÜRO setzt sich daher für bedrohte Arten und einen effektiven Tierschutz ein.

Gefährdete Tierarten schützen 

Tiere wie Fischotter, Wölfe und unterschiedliche bedrohte Vogelarten unterliegen in Österreich und Europa einem umfassenden Schutz. Ausnahmen davon, wie etwa Abschüsse, sind nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. Gemeinsam mit dem WWF bringt sich ÖKOBÜRO regelmäßig in Verfahren ein und lässt Entscheidungen bei Bedarf gerichtlich überprüfen. 

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Naturschutzgebiete erhalten 

Um Naturjuwele zu erhalten, befinden sich in Österreich zahlreiche geschützte Bereiche, wie etwa Nationalparks oder Natura-2000-Gebiete. Besonders im Alpenraum sind diese Gebiete oft durch Großvorhaben wie Schigebiete oder Wasserkraftwerke gefährdet. ÖKOBÜRO stellt durch die Beteiligung in Verfahren sicher, dass die Schutzvorschriften in diesen Gebieten auch eingehalten werden.  
 

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Gemeinsam für Artenschutz in Österreich und Deutschland

Illegale Wildtierverfolgung ist auch bei uns in Österreich und Deutschland ein bestehendes Problem. Bedrohte und geschützte Arten sind immer wieder Opfer illegaler Verfolgung und Praktiken wie Abschießen, Fangen und Vergiften. Im Rahmen des EU LIFE-Projekts "wildLIFEcrime" arbeitet ein Zusammenschluss von staatlichen Organisationen (z. B. das Bundeskriminalamt in Österreich), Universitäten und NGOs in den beiden Projektländern Österreich und Deutschland eng zusammen, mit dem Ziel, die Verfolgung von Wildtierkriminalität zu verbessern. 

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