Mitglieder

ÄGU - Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt

Die ÄGU ging 1989 aus der Tiroler Vereinigung „Ärzte gegen Transit“ in Innsbruck hervor. Sie fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei ökologischen Themen und spricht auch soziale, wirtschaftliche und politische Fragen an. Die ÄGU setzt sich für gesundes Wirtschaften und eine stärkere Ausrichtung der Gesundheitspolitik an der Prävention ein. Gesundheits- und Umweltaspekte sollen bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Dafür erarbeitet die ÄGU konkrete Umsetzungs- und Änderungsstrategien und betreibt Aufklärung über die Zusammenhänge von Ökologie und Gesundheit sowohl unter Ärztinnen und Ärzten als auch bei der breiten Öffentlichkeit.

Arche Noah

Für Saatgutrechte arbeiten und Vielfalt feiern! Der Verein ARCHE NOAH entstand 1989 als Initiative, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollte. Denn seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um 75% – zurückgegangen! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.

ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen: ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Erfolgreich arbeitet sie daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von über 17.000 engagierten Mitgliedern und Förderern.
 

atomstopp_atomkraftfrei leben!

Der Verein „atomstopp_atomkraftfrei leben!“ setzt sich für den europäischen und internationalen Atomausstieg und das Ende des EURATOM-Vertrages ein. Der Verein betreibt Aufklärungs- und Pressearbeit, hält Vorträge in Gemeinden, informiert regelmäßig seine Mitglieder und lobbyiert bei Politik und Meinungsbildenden – gemischt mit einer Portion Aktionismus.

DIE UMWELTBERATUNG

Seit 1988 motiviert DIE UMWELTBERATUNG zum ökologischen Lebensstil und zum nachhaltigen Wirtschaften. Sie berät firmenunabhängig und individuell. Von Anfang an waren ökologische Reinigung, gesunde Ernährung, Abfallvermeidung, Energiesparen und ökologisches Bauen und Wohnen Schwerpunktthemen. Im Lauf der Jahre kamen zwei weitere dazu. Im Jahr 2000 begannen die Beratungen zum naturnahen Gärtnern, 2006 startete die Arbeit zum Thema Ökotextilien. DIE UMWELTBERATUNG berät Privatpersonen, Betriebe, Organisationen, Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen.

Forum Wissenschaft & Umwelt

Das Forum Wissenschaft und Umwelt ist eine unabhängige Vereinigung von etwa 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die fachübergreifend Beiträge für eine zukunftsverträgliche Entwicklung von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft leisten. Das Forum Wissenschaft & Umwelt erstellt Gutachten, Expertisen und Studien, organisiert wissenschaftliche Projekte und Veranstaltungen und berät Entscheidungstragende.

GLOBAL 2000

GLOBAL 2000 ist Österreichs führende, unabhängige Umweltschutzorganisation und kämpft als aktiver Teil von Friends of the Earth International für eine intakte Umwelt, eine zukunftsfähige Gesellschaft und nachhaltiges Wirtschaften.

GLOBAL 2000 setzt alles daran, unsere Welt zum Positiven zu verändern. Egal, um welches Umweltschutz-Thema es geht: GLOBAL 2000 ist nicht einfach gegen etwas, der Verein setzt sich für das Gute und das Schöne ein. Denn es ist schön, bedenkenlos in einen Bio-Apfel beißen zu können, seinen Kindern gesunde, vielfältige Lebensmittel zu bieten und intakte Lebensräume nützen zu können, in denen Menschen, Tiere und Pflanzen friedvoll zusammenleben. 

GLOBAL 2000 setzt sich intensiv mit allen Themen auseinander, mit allen Beteiligten zusammen und sucht aktiv nach Alternativen und Innovationen. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen, die machbar sind, geben dabei nie auf und bleiben hartnäckig, bis das Ziel erreicht ist. 
 

Greenpeace CEE

1971 von Friedensaktivisten in Kanada gegründet, ist Greenpeace heute eine internationale Umweltorganisation, die mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der Lebensgrundlagen kämpft. 1983 startete die erste Kampagne von Greenpeace Österreich, seit dem Jahr 2000 ist das Wiener Greenpeace-Büro auch das Hauptquartier für Greenpeace in Zentral- und Osteuropa (CEE).

Das Ziel von Greenpeace ist es, Umweltzerstörung zu verhindern, Verhaltensweisen zu ändern und Lösungen durchzusetzen. Greenpeace ist überparteilich und völlig unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Greenpeace akzeptiert keinerlei finanzielle Zuwendungen von Regierungen, politischen Parteien oder Unternehmen.
 

Jugend-Umwelt-Plattform JUMP

Die Jugend-Umwelt-Plattform JUMP ist Sprungbrett in den Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich! Der unabhängige, gemeinnützige Verein bietet jungen Menschen eine Vielzahl an Möglichkeiten, in den Umweltbereich reinzuschnuppern, einzutauchen und sich zu vernetzen! Mit Veranstaltungen, Seminaren und Druckwerken bietet JUMP das notwendige Werkzeug, um sich zu orientieren, weiterzubilden oder selbst aktiv zu werden!

JUMP organisiert seit 2011 für Jugendliche ab 16 Jahren aus ganz Österreich verschiedenste Angebote rund um Umwelt- und Nachhaltigkeit!

Klimabündnis Österreich

Das Klimabündnis setzt sich aktiv für Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und einen nachhaltigen Lebensstil ein. Dafür errichtet das Klimabündnis ein globales Netzwerk von engagierten Städten und Gemeinden sowie lokalen Akteurinnen und Akteuren. In Österreich bilden mehr als 950 Klimabündnis-Gemeinden das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk des Landes. Klimabündnis schärft Bewusstsein, erarbeitet Angebote zum Mitwirken und unterstützt in der praktischen Umsetzung. Durch sein Handeln möchte das Klimabündnis Vorbild sein.

Seit 1993 besteht die Partnerschaft österreichischer Klimabündnis-Gemeinden, -Städte, -Länder, -Betriebe und -Bildungseinrichtungen mit indigene Völkern am Rio Negro in Brasilien. Die Unterstützung der indigenen Partnerinnen und Partner erfolgt direkt und indirekt in dreierlei Weise – ideell, politisch und finanziell.  Die Sicherung der Region als indigenes Territorium schützt dauerhaft ein Regenwaldgebiet von mehr als 11 Millionen Hektar. Ein Lebensraum, der mit 122.000 km² größer ist als Österreich und Slowenien zusammen. Ebenfalls seit 1993 besteht die solidarische Partnerschaft der Vorarlberger Klimabündnis-Gemeinden und des Landes Vorarlberg mit den Menschen im Chocó in Kolumbien. Die Menschen werden dabei unterstützt, ihren eigenen Lebensraum im Einklang mit der Natur zu bewirtschaften und den unzähligen äußeren Bedrohungen für ihre Umwelt, wie Zerstörung des Regenwalds oder Wasservergiftung durch Bergbau dauerhaft Einhalt zu gebieten.
 

LANIUS

Die Forschungsgemeinschaft LANIUS hat ihren Aktionsschwerpunkt in der Wachau, im südlichen Waldviertel sowie im Mostviertel. Vor allem in diesen Regionen erhält und pflegt der Verein seit 1990 naturschutzfachlich hochwertige Flächen und führt wissenschaftliche Projekte zum Schutz von Flora und Fauna durch. Darüber hinaus bringt LANIUS seine Naturschutzexpertise in umweltrechtlichen Genehmigungsverfahren ein.

Naturfreunde Internationale

Die in Wien ansässige Naturfreunde Internationale (NFI) ist der Dachverband über rund 45 nationale Mitgliedsorganisationen und Mitglied der Green 10, einer Plattform der zehn größten europäischen Umweltschutzorganisationen.

Die Naturfreunde sind eine demokratisch organisierte Bewegung, die sich für ökologische und sozialpolitische Themen einsetzt. Ziel ihrer Aktivitäten ist eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Die NFI engagiert sich für Natur- und Klimaschutz, nachhaltige Regionalentwicklung und eine starke Zivilgesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der umwelt- und sozialgerechten Gestaltung von Tourismus- und Freizeitaktivitäten.

Naturschutzbund Österreich

Seit mehr als 100 Jahren kämpfen die ehrenamtlich Aktiven des Naturschutzbundes um die Erhaltung von Österreichs Naturjuwelen. Unterstützt werden sie dabei von einer professionellen Bundesgeschäftsstelle und Geschäftsstellen in allen Bundesländern. Als Anwalt der Natur reagiert der Naturschutzbund auf aktuelle Bedrohungen und initiiert aktive Naturschutzprojekte. Darüber hinaus setzt sich der Naturschutzbund auch intensiv für erneuerbare Energieträger ein, denn Biomasse, Wind, Wasser und Sonne sind die Alternativen der Zukunft.

Der Naturschutzbund war an der Einrichtung vieler Nationalparks beteiligt, ihre Entstehung ist oftmals auf seine Initiativen und jahrelangen Bemühungen zurückgegangen. Den nachfolgenden Generationen ein Stück ungenutzter Natur, ja sogar Wildnis zu vererben und gefährdeten Arten Raum zum Leben zu geben, ist der Gedanke, der den Naturschutzbund dabei leitet. Die Basis für ganzheitlichen Naturschutz liefert einerseits die wissenschaftliche Arbeit der Naturschutzakademie, andererseits Partnerschaften und Diskussionen mit Organisationen, Ämtern und Nutzergruppen. Oft kann nur durch das Einbinden möglichst vieler ein Interessensausgleich getroffen und eine tragfähige Lösung gefunden werden.
 

Österreichisches Ökologie Institut

Das Österreichische Ökologie Institut wurde 1985 als unabhängiger, gemeinnütziger Forschungsverein gegründet und setzt sich für den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft ein. Der Verein bezweckt mit all seinen Aktivitäten die Eindämmung des durch den Menschen verursachten Klimawandels und unterstützt die Dekarbonisierung Österreichs. Die Arbeitsschwerpunkte des Österreichischen Ökologie Instituts liegen in vier Themenfeldern: Gesellschaft. Wissenschaft. Technologie – Kommunikation. Partizipation. Bildung – Ressourcenmanagement – Stadt. Bau. Region.

Umweltspürnasen-Club

Seit 1983 schickt der Umweltspürnasen-Club Kinder in kleinen Gruppen auf Entdeckungsreisen in unterschiedliche Lebensräume und begeistert mit Mikroskop und Experimenten zugleich für die Welt der Wissenschaft. Unterstützt werden die jungen Naturforschenden dabei von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Biologie, Ökologie und Landschaftsplanung, die vom Umweltspürnasen-Club speziell für die Arbeit mit Kindergruppen und Schulklassen ausgebildet werden. So lernen die Nachwuchsforschenden einen „Miniteich“ im Gurkenglas zu gestalten, Nisthilfen für unterschiedliche Gartenbewohner anzulegen oder belastetes Bachwasser zu testen. Für sie werden fortan ökologische Zusammenhänge, Artenvielfalt und der Mikrokosmos nicht nur Kapitelüberschriften im Schulbuch sein, sondern sie werden durchdacht, mit allen Sinnen erlebt und nachhaltig im Bewusstsein verankert.

VCÖ – Mobilität mit Zukunft

Der 1988 gegründete VCÖ ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen ist d ein zentrales Anliegen. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen. Der VCÖ arbeitet wissensbasiert und zeigt Lösungen auf, die auch langfristig zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass alle Menschen faire Mobilitätschancen erhalten und die Belastungen durch den Verkehr in Form von Stau, Abgasen und Lärm für Menschen und Umwelt kleiner werden. Ein Verkehrssystem, für das sich der VCÖ stark macht, ist Ausdruck einer lebenswerten Welt, nützt den Menschen, schont die Umwelt und ermöglicht eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

Der VCÖ unterstützt mit seiner Arbeit die Erreichung der Klimaziele. Unsere heutige Gesellschaft hat die Verantwortung durch ihr Handeln zukünftige ökologische und soziale Katastrophen infolge des Klimawandels zu verhindern. Es sind vor allem die zukünftigen Generationen, die unter den Folgen des heute verursachten Klimawandels leiden werden.
 

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

VIER PFOTEN ist eine in Wien gegründete, internationale Tierschutzorganisation und setzt sich dafür ein, dass Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Seit 1988 verhilft VIER PFOTEN Wildtieren in Gefangenschaft, Nutz- und Heimtieren sowie herrenlosen Streunern zu ihrem Recht auf ein artgemäßes und würdiges Leben.

Mit Büros in mehr als zehn Ländern arbeitet die Stiftung für nachhaltige Verbesserungen auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene. Grundlagen dafür sind wissenschaftliche Expertise, fundierte Recherchen sowie intensives nationales und internationales Lobbying. Mit individuellen Kampagnen und umfangreicher Aufklärungsarbeit verleiht VIER PFOTEN Tieren eine dringend benötigte Stimme, und mit eigenen Hilfsprojekten schafft die Stiftung Chancen auf ein neues Leben.

VIER PFOTEN arbeitet lösungsorientiert und bietet Tieren in Not schnelle Hilfe aus erster Hand. Ziel ist, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Veränderungen zum Wohle der Tiere zu erreichen und zu etablieren – mit Projekten, Kampagnen und Aufklärungsarbeit.
 

WWF Österreich

Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten Natur- und Umweltschutzorganisationen der Welt. Er hat Büros in 80 Ländern und setzt mit über 6.000 Vollzeitangestellten in insgesamt 150 Ländern Artenschutzprojekte um. Der WWF Österreich ist seit 1963 aktiv für den Naturschutz.

Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Seine Ziele sind es, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern.

In Österreich setzt sich der WWF vor allem für den Erhalt der letzten naturnahen Flüsse und Aulandschaften, den Schutz bedrohter Arten sowie für Maßnahmen zum Klimaschutz ein.